Therapiespektrum

Medizinische Behandlung und Nachsorge

Bereits in der Akutklinik begonnene medikamentöse Therapien werden fortgesetzt und den Erfordernissen angepasst. Ziel ist die Erstellung eines Langzeittherapieplanes, der auch unter Alltagsbedingungen durchgeführt werden kann. Bereits begonnene Chemotherapien werden bei onkologischen Patientinnen und Patienten nach Plan fortgesetzt. Dies erfolgt auch über Port-Systeme. Für akute Situationen und zur Überwachung von Herzrhythmusstörungen stehen 2 Intensiv-Überwachungsbetten zur Verfügung. Kardiale Notfälle werden von den nahe gelegenen Zentren in Traunstein beziehungsweise Salzburg übernommen. Eine Hubschrauberlandemöglichkeit befindet sich auf dem Klinikgelände. Gastroenterologische Notfälle werden in der gastroenterologischen Abteilung der Kliniken des Landkreises Berchtesgadener Land in Bad Reichenhall kompetent versorgt.

Psychologische Betreuung

Psychologische Beratung wird bei krankheitsbedingten Lebenskrisen zur Stabilisierung oder Verbesserung des psychischen Leistungsvermögens angeboten. Zur Bewältigung von psychosomatischen Beschwerden tragen Entspannungstechniken bei, wie zum Beispiel die progressive Muskelentspannung nach Jacobson, aber auch Kurse zur Stressbewältigung. Motivation zu gesundheitsangepasstem Verhalten wird bei Risikofaktoren angeboten. Hierzu zählen beispielsweise Nichtrauchertraining und Anleitungen zur Gewichtsreduktion in unserem Kurs "Schlanker werden und bleiben". Für Herz- und Tumorpatienten werden spezielle Seminare zur Krankheitsbewältigung angeboten. Themen, die sich nicht für eine Gruppendiskussion eignen, werden in Einzelgesprächen bearbeitet.

Pflegerische Betreuung

Die Reha-Pflege setzt zunächst die im Akutkrankenhaus begonnenen oder am Heimatort laufenden therapeutischen Maßnahmen fort. In den beiden Indikationsschwerpunkten sind dies unter anderem:

  • Kompressionsverbände
  • Blutdruckkontrollen, Anleitungen zum Blutdruck messen
  • Peak-Flow-Kontrollen
  • Stomatherapie
  • Sauerstoffapplikation
  • Anpassung von Stütz- und Kompressionsstrümpfen
  • Hilfe und Anleitungen bei der assistierten CPAP-Beatmung
  • Bilanzierung des Flüssigkeitshaushaltes
  • Körpergewichtskontrollen
  • Portpflege
  • Assistenz bei Zytostatikaapplikationen
  • Kontinenztraining
  • Orientierungstraining
  • Antithrombosemaßnahmen
  • Blutabnahmen, Injektionen, Wundbehandlungen, Fistelspülungen
  • Blutzuckerkontrollen, Anleitungen zur Blutzuckerselbstkontrolle

Moderne Reha-Pflege geht jedoch über die allgemeine Grund- und Behandlungspflege hinaus. Rehabilitative Pflege beinhaltet eine erweiterte fachliche und psychosoziale Kompetenz. Der Pflegedienst in der Rehabilitation unterstützt die Funktionsdiagnostik unmittelbar. Er beobachtet und erfasst Fähigkeitsstörungen außerhalb der Therapiebereiche und ermittelt Funktionsdefizite bei der Selbstständigkeit im Alltag. Therapeutisch werden den Patientinnen und Patienten sowie deren Bezugspersonen die Prinzipien der aktivierenden Pflege und der Hilfe zur Selbsthilfe sowie zur Unabhängigkeit im Alltag nahe gebracht. Hierzu gehören das Umsetzen von therapeutischen Ansätzen und das Üben von Erlerntem im Alltag. Die Förderung der kommunikativen und sozialen Integration und die alltagsbezogene psychosoziale Betreuung gehören ebenso dazu. Diese Aufgabenbereiche werden in enger Kooperation mit allen anderen beteiligten Berufsgruppen durchgeführt.

Reha-Pflege bedeutet Sicherstellung der bestmöglichen Betreuung der Patientinnen und Patienten hinsichtlich der Grund- und Behandlungspflege und ihrer psychosozialen Gesamtbedürfnisse. Dabei wird die ärztliche Zuständigkeit für die Durchführung diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen beachtet. Die Tätigkeiten werden patientenorientiert, das heißt nach ihren Bedürfnissen, Möglichkeiten und/oder Problemen gezielt und individuell durchgeführt. Die aktivierende Pflege hat oberste Priorität. Zentrale Aufgabe des Pflegedienstes ist es, Patienten in den Durchführungen jener Handlungen, die zur Gesundung und zur Wiedereingliederung beitragen, zu helfen.

So sind beispielsweise ausgebildete Entero-Stoma-Therapeuten den Patientinnen und Patienten mit Colo- oder Ileostoma (künstlicher Darmausgang) beim Erlernen der Eigenversorgung und bei der Behandlung von Komplikationen behilflich. Die Bewältigung dieser Aufgaben setzt die Zusammenarbeit mit dem ärztlichen Dienst, den therapeutischen Abteilungen, der Verwaltung und mit den Angehörigen voraus.

Reha-Pflege umfasst somit vielfältige, am Patienten orientierte und einem Qualitätsentwicklungskonzept verpflichtete, Tätigkeiten. Reha-Pflege in der Klinik Hochstaufen beinhaltet im Einzelnen

  • die Zufriedenheit und das Wohlbefinden der Patienten durch ganzheitliche individuelle Pflege nach den geltenden Hygieneregeln zu fördern
  • die Wirkung diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen und die psychophysische Befindlichkeit fachgerecht zu beobachten und zu dokumentieren
  • die seelisch - geistigen Bedürfnisse der Patienten in die Betreuung einzubeziehen und zu einer Atmosphäre beizutragen, die den Rehabilitationsprozess der Patienten fördert
  • die Patienten zur Selbständigkeit unter Einbeziehung von Angehörigen oder Bezugspersonen anzuleiten
  • die medizinischen Anordnungen der Ärzte fachgerecht auszuführen und die ordnungsgemäße Vorbereitung und Durchführung therapeutischer und diagnostischer Maßnahmen sicherzustellen
  • die Pflege unter Berücksichtigung des festgelegten Pflegekonzeptes durchzuführen.

Informationsveranstaltungen, Kurse, Seminare, Schulungen, allgemeine und spezielle Beratung

Das Gesundheitstraining wird als wesentliche Unterstützung der Therapie in Form von Vorträgen sowie in Gesprächsgruppen durchgeführt. Krankheitsbezogene Schulungen in kleinen Gruppen, Informationen über die Erkrankung, Motivation und die Bewältigung von krankheitsbezogenen Ängsten und einer Resignation sollen gefördert beziehungsweise erstmals vermittelt werden. Alle Mitarbeiter des Rehabilitationsteams, Ärztinnen und Ärzte, Psychologin und Psychologe, Schwester und Pfleger, Entero-Stoma-Therapeuten und Ernährungsberaterinnen, engagieren sich in der Durchführung dieser Informationsveranstaltungen.

Für Rehabilitanden im Schwerpunkt Kardiologie-Angiologie werden spezielle Informations-Seminare zu den Themen

  • Diagnostik, Therapie und Sekundärprävention von Herzkranzgefäßerkrankungen
  • Belastbarkeit in Alltag und Beruf
  • Risikofaktoren, Arterien- und Venenerkrankungen
  • Arterien- und Venenerkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Umgang mit Stress
  • Schlafstörungen und Partnerschaftsproblemen
  • Herzklappenerkrankungen
  • Herzmuskelschwäche
  • Herzschrittmacher
  • ICD
  • Blutgerinnung
  • Gerinnungshemmer im Alltag

angeboten.

Kardiologische Spezialseminare wenden sich an Patientinnen und Patienten mit angeborenen Herzfehlern im Erwachsenenalter, Herzschwäche, an Patientinnen und Patienten mit Schlafapnoe-Syndrom, einer hypertroph-obstruktiven Herzmuskelerkrankung (HOCM) und an dialysepflichtige Herzpatienten. Ein weiteres Seminar bearbeitet das Thema Sexualität bei Herzerkrankungen, insbesondere in Form von Einzelberatungen.

Im Schwerpunkt Gastroenterologie und Onkologie wird dieses Angebotsspektrum ergänzt durch Veranstaltungen zu den Themen

  • Erkrankungen der Leber und der Verdauungsorgane
  • Ernährung bei Erkrankungen der Verdauungsorgane und Stoffwechselerkrankungen
  • Bewältigung einer Tumorerkrankung
  • Leben mit einem künstlichen Darmausgang
  • Diabetes mellitus

Gastroenterologische und onkologische Spezialseminare beraten Patienten nach Lebertransplantation, Ösophagektomie beziehungsweise Gastrektomie ( Speiseröhren- beziehungsweise Magenentfernung) und Patienten mit Kurzdarm-Syndrom, ebenso Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen oder Zöliakie und chemotherapeutisch behandelte Patienten.

Die beiden Behandlungsschwerpunkte des Gebietes Innere Medizin ergänzen sich in idealer Weise. Die Rehabilitanden können jederzeit wechselseitig von den jeweiligen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten sowie Angeboten zur Information und Schulung profitieren. In besonderer Weise wird dabei den zunehmenden Mehrfach-Erkrankungen Rechnung getragen.

Ernährungsberatung

Alle Patienten mit ernährungsabhängigen Erkrankungen erhalten bereits am Tag nach ihrer Anreise, in besonderen Fällen bereits am Anreisetag selbst, eine auf ihre Erkrankung und ihre speziellen Bedürfnisse ausgerichtete Ernährungsberatung. Ziel ist die diätetische Beratung und Motivation zur Ernährungsumstellung. Spezielle Angebote existieren für Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen der Verdauungsorgane, Ernährungs- beziehungsweise Stoffwechselerkrankungen (erhöhte Blutfette, Diabetes mellitus), für eine kalorienbewusste Ernährung, für Patientinnen und Patienten mit künstlichem Darmausgang und für spezielle Diätformen (zum Beispiel glutenfreie Kost). Soweit möglich, werden Angehörige in die Ernährungsberatung einbezogen. In der Lehrküche und durch Lehrbuffets für gesunde Ernährung wird theoretisches Wissen durch praktische Übungen ergänzt.

Ergotherapie und Kreativtherapie

Die therapeutischen Bemühungen werden durch vielfältige Angebote wie Gesprächs- und Spielrunden, Dia- oder Filmvorführungen, Basteln, Malen, Töpfern ergänzt. Unter Anleitung durch unsere Kreativtherapeuten lernen die Patienten, mit verschiedenen Techniken und Materialien eigene Interessen und Fähigkeit neu zu entdecken. Die Erfahrung, etwas selbst gestaltet zu haben, vermittelt Lebensfreude. Es steigert das Selbstwertgefühl und lässt von den Alltagssorgen Abstand gewinnen. Indikationsspezifisches Funktionstraining wird einzeln oder in Kleingruppen durchgeführt.

Physiotherapie und Bewegungstherapie

Angeboten werden eine Vielzahl individueller Therapien wie

  • Atemtherapie (insbesondere nach thorakalen Operationen)
  • spezielle Gymnastik nach Eingriffen am Herzen
  • Herzgruppengymnastik im Übungs- und Trainingsniveau, als Ergometertraining oder in einer Schwimmtrainings-Gruppe
  • Medizinische Trainingstherapie in Form von Ergometer- und Sequenztraining
  • Gefäßgymnastik für Arterien und Venen
  • Gymnastik nach bauchchirurgischen Eingriffen,
  • orthopädische Gymnastik, auch im Bewegungsbad
  • Beckenbodentraining u.v.a.m.

Diese Therapien werden je nach Bedarf als Einzel- oder Gruppentherapie angeboten.

Ergänzt wird dieses Spektrum durch physikalische Therapieformen. Manuelle Lymphdrainagen sind weitere Therapieangebote.

Für Patienten, die kardiovaskulär nicht gefährdet sind und für die Sport möglich ist, wurde ein chipkartengesteuertes Sportphysiotherapie-Training eingeführt. Die Rehabilitanden beginnen zunächst in den überwachten Ergometertrainingsgruppen. Wenn sie ein bestimmtes Trainingsniveau erreicht haben und keine Gegenanzeigen bestehen, wird das individuelle Trainingsprogramm auf eine Chipkarte gespeichert. Mit diesem abgespeicherten Trainingsprogramm können die Patienten dann in Eigenregie weiter trainieren.

Sozialmedizinische Beratung und Beratung zur Teilhabe am Arbeitsleben und am gesellschaftlichen Leben

Die sozialmedizinische Beratung basiert auf einer gesicherten sozialmedizinischen Leistungsbeurteilung. Sie berücksichtigt auch Probleme bei einem Arbeitsplatzverlust. Die sozialmedizinische Beratung wird ergänzt durch eine individuelle Berufsberatung ebenso wie eine spezielle Beratung zur Erhaltung der Erwerbsfähigkeit. Für die notwendige Einleitung von Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben besteht die Zusammenarbeit mit dem Berufsberater der Deutschen Rentenversicherung Bund sowie mit dem Berufsförderungswerk. Eine Kontaktanbahnung zu Selbsthilfegruppen und die Beratung für Hilfen im sozialen System (Einleitung von Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben und der Gesellschaft, Unterstützung durch das Integrationsamt, Möglichkeiten einer stufenweisen Wiedereingliederung) werden angeboten.

Angehörigenarbeit und Kooperation mit Selbsthilfegruppen

Selbstverständlich stehen Mitarbeiter des Reha-Teams den Angehörigen der Patientinnen und Patienten - auch in Einzelgesprächen - zur Verfügung und fördern jegliche Mitwirkung (zum Beispiel Ernährungsberatung, praktische Übungen in der Lehrküche, Stomaschulung). Eine enge Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen und Patientenvereinigungen, zum Beispiel der ILCO e.V. (Deutsche Vereinigung der Stomaträger), der DCCV e.V. (Deutsche Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung), der Deutschen Lebenshilfe und der Selbsthilfegruppe lebertransplantierter Patienten wird durch gemeinsame Veranstaltungen und Einbeziehung in Gruppengespräche regelmäßig gepflegt. Es stehen Informationsbroschüren zu allen wesentlichen Indikationsgebieten zur Verfügung.

Das inter(net)aktive Schulungscenter- Kompetenz in der Nutzung neuer Medien zum Selbstmanagement einer chronischen Erkrankung

Die Deutsche Rentenversicherung Bund als moderner Dienstleister in Sachen Rehabilitation versteht den Einsatz neuer Medien nicht nur als Serviceleistung für ihre Versicherten. Ihr Auftrag ist wesentlich umfassender. Sie fördert daher die Integration digitaler Präsentationstechniken in die tägliche Seminararbeit und den Einsatz neuer Medien und des Internet zum Gesundheitstraining. Daher werden die Patientenseminare der Klinik überwiegend multimedial gestaltet. Auf einem PC vorbereitete Seminare vermitteln Lerninhalte über audiovisuelle Präsentationstechniken spannend und vor allem verständlich. Darüber hinaus können Bildmaterial und selbst kleine Videofilmsequenzen nicht nur gezeigt, sondern mit Hilfe spezieller Medienwände interaktiv bearbeitet, ausgedruckt und sogar auf elektronischen Datenträgern (CD-ROM) abgespeichert mitgegeben werden. Die Nutzung der Internetseiten seriöser Gesundheitsdienstleister, medizinischer Fachgesellschaften und Selbsthilfeorganisationen werden in speziellen Seminaren direkt angewählt, dargestellt und bewertet. Damit soll das Interesse geweckt werden, dieses neue Medium zur Information über gesundheitsbewusstes Verhalten und den kompetenten Umgang mit der eigenen chronischen Erkrankung gezielt zu nutzen. Dies kann beispielsweise im inter(net)aktiven Schulungscenter der Klinik geschehen. So eingesetzt geht die Einbeziehung des Internet weit über eine reine Serviceleistung hinaus und wird zur Rehabilitationsleistung.

Das Schulungscenter besteht aus 6 Computer-Arbeitsplätzen. Diese sind mit einem Server vernetzt, der alle Schulungsinhalte bereitstellt. Mit Hilfe einer am Empfang der Klinik erhältlichen Chipkarte öffnet sich nach Einstecken der Chipkarte in die Tastatur zunächst die Serviceebene. Von dieser Plattform aus kann jeder Patient viele im Server bereitgestellte Informationsangebote nutzen. Diese beinhalten Serviceangebote der Klinik zu gesundheitsrelevanten Themen, ermöglichen aber auch den Zugang zu allen multimedial gestalteten Patientenseminaren. So lassen sich in freien Zeiten, abends oder auch am Wochenende, die einzelnen Seminare nacharbeiten und individuell interessierende Folien ausdrucken. Von jedem einzelnen Computer-Platz ist das Internet aufrufbar und somit für jeden zur Nutzung aller Informations- und Kommunikationsdienste zugänglich. Über eine in der Rehabilitationsklinik Hochstaufen erarbeitete Zusammenstellung einer großen Zahl von Internetseiten sind Gesundheitsdienstleister, Medizinportale und Selbsthilfegruppen leicht und gezielt aufzurufen. In einer Basisschulung sollen all jene Patienten erreicht werden, die durch die multimedial gestalteten und internet-unterstützten Patientenseminare vom Nutzen der neuen Medien überzeugt sind, aber bisher noch keinerlei Computer-Erfahrung mitbringen. Die Basisschulung umfasst Übungen im Umgang mit Computer-Maus und Tastatur und erklärt verschiedene Möglichkeiten, das Internet aufzurufen. Ohne Scheu vor dem Computer können alle interessierten Rehabilitanden lernen, dieses Medium zum Selbstmanagement ihrer chronischen Erkrankung zu nutzen.

Nachsorge

Die Nachsorge ist wichtiger Bestandteil der rehabilitativen Bemühungen. Die Patienten werden zur Fortsetzung der in der Akut-Klinik begonnenen Aktivitäten geschult und motiviert. Dies gilt zum Beispiel für die Teilnahme an einer ambulanten Herz- oder Gefäßgruppe. Schon während des Reha-Aufenthaltes erfolgt eine gezielte Kontaktvermittlung zu ambulanten Selbsthilfegruppen. Für die Fortsetzung einer während des Aufenthaltes begonnenen Bewegungstherapie stehen den Patienten umfangreiche Informationsmaterialien zur Verfügung. Bei Bedarf werden Kontaktadressen vermittelt.

In der Klinik Hochstaufen bieten wir darüber hinaus alle 14 Tage eine gemeinsame Berufsberatung mit Unterstützung eines Reha-Beraters der Auskunfts- und Beratungsstelle München an. Darüber hinaus wird monatlich ein Informationstag für Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter, Patientinnen, Patienten und für die Öffentlichkeit zu Fragen der Rehabilitation sowie eine spezielle Rentenberatung angeboten. Diese Informationstage werden von der Klinik organisiert und mit Unterstützung der Auskunfts- und Beratungsstelle München durchgeführt. Durch die hervorragende Kooperation mit der Auskunfts- und Beratungsstelle München sind unseren Rehabilitanden jederzeit Rentenauskünfte zugänglich. Dadurch können noch während der Rehabilitation wichtige Entscheidungen getroffen werden.


Deutsche Rentenversicherung Bund

24.11.2011